das ist doch das mindeste…

Mai 24, 2008 at 6:19 (Links, politics)

ich frage mich ernsthaft wie es ein deutscher machthaber, in diesem jahrhundert die deutsche bundesergierung, verantworten kann, dass in seinem land armut herrscht? kein guter herrscher lässt sein volk leidern, hungern, in armut leben! es hat den anschein, als befänden wir uns im 19. jahrhundert, dem zeitalter der industrialisierung, in dem alles, aber wirklic hauch alles für die industrie gemacht wurde und von menschenwürde keine rede war. doc hheute, über 150 jahre später ist die menschenwürde artikel 1 unseres grundgesetztes! doch dieser artikel wird von unseren herrschern tagtäglich gebrochen, es sollte mal verfassungsbeschwerde in karlsruhe einmgereicht werden! ist es etwa menschenwürdig, für einen lohn unter 5 euro zu arbeiten? bei den preisen heutzutage? also wer da ja sagt, dem kann nichtmal mehr die klapsmühle helfen…darum sage ich: mindestlohn für alle, tortz den industriebossen, die keine ahnung haben und die CDU lenken, stoppt die achsotolle christliche CDU, an der garnichts christlich ist, wenn sie ihre bevölkerung hungern lässt und ihr aus lächerlichsten gründen ein grundeinkommen verweigert! früher gabs bei armut ne revolution, heute ist man wohl zu faul dazu. ma nwartet lieber 4 jahre auf die nächste bundesatgswahl, um dann doch wieder latuer schrott zu wählen. aber was bitte ist an einem mindestlohn schlecht? bei den gewinnen die unsere unternehmen einfahren, kann man doch auch mal in die menschenwürde investieren, das ist doch das mindeste…

6 Kommentare

  1. Johann Schmidt sagte,

    Guter Beitrag. Nur: Der Mindestlohn ist keine Lösung. Er macht nur die Armen ärmer. Große Unternehmen könnten ihn vielleicht bezahlen (und die finden Wege sich zu drücken – ganz sicher). Aber was machen kleine Unternehmen, Handwerker, Selbständige? Die unsichtbare Mehrheit der Gewerbetreibenden im Land.

    Beispiel: Wenn der Friseur um die Ecke seiner Angestellten 9 oder 10 Euro bezahlen muss. Was passiert? Er muss die Preise erhöhen. Nicht weil er gierig ist, nur damit die eigenen Kosten gedeckt sind. Dann kommen weniger Kunden. Weniger Kunden führen dazu, dass die Angestellte nicht mehr bezahlt werden kann und sie dann auch noch arbeitslos ist. Gerade diejenigen, die ohnehin schon wenig haben, können sich durch die (notwendigerweise) gestiegenen Preise den Friseur nicht mehr leisten. Dabei ist nicht nur der Friseur betroffen, genauso trifft es den Bäcker, den Mechaniker … Der Mindestlohn betrifft all die kleinen, zunächst unsichtbaren Dinge des Alltags.

    Der Mindestlohn macht die Armen noch ärmer und kostet Arbeitsplätze, was zu noch mehr Armut führt. Also der Mindestlohn ist keine Lösung. Das Grundeinkommen schon.

    Viele Grüße
    Johann Schmidt

  2. dyeh sagte,

    auf das frisör-argument habe ich mit freuden gewartet und prompt kam es! zunächst einmal steht ein mindestlohn von 9 oder 10 euro nicht zur debatte. er liegt wenn dann im bereich zwischen 8€ und 8,50€. dann stell ich mir die frage, wie viele frisöre es in der BRD gibt? es ha tden anschein, als verdiene jeder zweite hier sein täglich brot als frisör?! doch lassen wir den erstmal weg. das argument, die kleinen trifft es zuerst ist schlichtweg panikmache und trifft nicht das wahre bild. was verdienen denn die meisten bäcker, mechaniker? die haben (fast) alle ihre tarifverträge und verdienen deshalb einen eingiermaßen akzeptablen lohn! und selbst wenn ein bäcker seinen angestellten 1 euro mehr pro stunde zahlen müsste und sein brötchen dann 5 cent teurer wird, was es sowieso wegen steigender rohstoffkosten wird, kaufen dann weniger menschen brötchen? essen die menschen dann weniger? und hier schließt sic habermals der kreis: wenn auch die menschen mehr verdienen, können sie sic hauch ein 5 cent teureres brötchen leisten. und so ist es nicht nur beim bäcker sondern, wenn überhaupt, dann auch beim machaniker oder sonstigen dienstleistern. es geht hier doc hagrnicht um die, es geht um die, die für weniger als 4 oder 5 euro pro stunde schuften müssen, dazu gehören nicht die bäcker oder mechaniker! das sind reinigungskräfte, und ja, auch frisöre! die leben auf sozialhilfeniveau und bekommen oftmals noch hilfe vom staat dazu! wenn jetzt der frisörladenbesitzer seinem angestellten das doppelte an gehalt bezahlt, dann bin ich mal gespannt, wie stark der die preise erhöhen muss. und selbst wenn frisöre dadurch entlassen werden, leben wir in einer frisör-republik? denen geht es nicht schlechter, da sie vorher vllt sogar noch weniger verdient haben als sie jetzt an hartz4 bekommen! außerdem müssen die nicht mehr vom staat zusätzlich unterstützt werden. angenommen die hälfte aller frisöre wird entlassen, weil die frisur jetzt das doppelte kostet und dadurch 50% weniger kunden kommen (so stellen sie sich das doch vor, oder?) dann gibt es jetzt 50% mehr firsöre, die kein hartz4 zusätzlich zum einkommen mehr brauchen und 50% frisöre, die nur noch hartz4 brauchen. somit kommen auf den staat pro entlassenem frisör ein einfacher hartz4-satz mehrkosten zu, aber es fallen zusatzgelder weg. und da es ja 20 millionen frisöre gibt ist das nicht bezahlbar.

  3. Johann Schmidt sagte,

    Tatsächlich leben wir in einer Republik der Friseure. Wobei der Friseur eine Metapher ist. Ein Bild. Ein anschauliches Beispiel für die Dienstleistungsgesellschaft. Der Hauptanteil der Kosten sind oftmals die Lohnkosten, deshalb schlagen die Lohnkosten auch voll auf die Preise durch (egal ob 8,9 oder 10 €). Ganz sicher, der Mindestlohn schadet denen am meisten, die er schützen soll. Er ist eine gefährliche Mogelpackung.

  4. dyeh sagte,

    er schadet ihnen, indem er ihnen mehr geld zum leben gibt, indem er armut senkt (nicht eliminiert, arbeitslose gibt es immer, selbst bei „vollbeschäftigung“)? ich verstehe die angst nicht, niedriger fallen als für einen stundenlohn von 4 euro zu arbeiten kann man nicht, da ist sogar hartz4 besser, wozu also die angst, wie schadet er dem kleinen mann? wenn er dadurch seinen mießerabel bazahlten job verliert? und im handwerk bezahlt man, so nebenbei, am wenigsten für die arbeitszeit…in deutschland ist es doch immer die angst for neuem, andre machens uns vor und wir trudeln immer noch hinterher…so kanns doch nicht gehn…

  5. Johann Schmidt sagte,

    Er gibt ihnen vielleicht mehr Geld, aber weniger Kaufkraft und führt damit zu Wohlfahrtsverlusten.

    Im optimalen Fall würden die Wohlfahrtsverluste durch eine Erhöhung der Sozialleistungen ausgeglichen. Dann zahlt aber letztlich doch der Staat (der Steuerzahler, mithin alle) die Zeche.

    Da stellt sich die Frage: Wenn nun der Staat letztlich sowieso bezahlt, warum gibt er denn Menschen dann nicht vorher das Geld in Form eines Grundeinkommens?

    Ein Mindestlohn jedenfalls läßt nicht mehr zum Leben und bekämpft auch keine Armut. Es zählt nicht die Höhe des verfügaren Geldbetrages, sondern dessen Kaufkraft.

  6. dyeh sagte,

    das kann ich so nicht stehen lassen, wieso führt mehr verfügbares geld nicht zu höherer kaufkraft? wer mehr verdient, kann auc hmehr ausgeben, so sagt es meine logik.

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